Umbau der Olympiahalle - Beginn einer neuen Ära

Baggerarbeiten beim Umbau der Olympiahalle
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Von 2007 bis 2009 wurden wesentliche Teile der Olympiahalle umgebaut und modernisiert. Neue Kioske, neue Teleskoptribühnen, neue Decke, neuer Ehrengastbereiche, neue LKW-Abfahrt, neues Logistikzentrum - das alles wurde unter der Leitung der Stadtwerke München (Bauherr) in zwei Jahren bei laufendem Betrieb geschaffen. 2010 folgten  Videowände und das neue Restaurant mit Biergarten, 2011 die Kleine Olympiahalle, 2012 die neue Bestuhlung. Und auch in den kommenden Jahren wird "hinter den Kulissen" weiter saniert (z.B. Haustechnik). Für Besucher wie für Kunden bedeutet das vor allem: mehr Service, mehr Komfort und ein noch größeres Angebot an Veranstaltungen. 

Vor der Modernisierung war die Olympiahalle München bereits 35 Jahre in Betrieb. Die Planung der Halle liegt naturgemäß noch weiter zurück. Trotz permanenter Instandhaltungsarbeiten und Modernisierungen in den zurückliegenden Jahrzehnten, kann ein Gebäude dieses Alters die Anforderungen eines modernen Veranstaltungsbetriebes nur dann erfüllen, wenn es auf dem neuesten Stand der Technik bleibt. Noch dazu wenn das "Haus" - so wie es bisher der Fall war - in der Spitzenliga der Veranstaltungshallen spielt. Der Umbau der Olympiahalle war daher aus technischen und funktionellen Gründen ein absolutes Muss und sollte ein klares Zeichen für eine erfolgreiche Zukunft des Olympiaparks setzen.

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"Wenn wir jetzt nicht gehandelt hätten, könnte die Olympiahalle mit der zukünftigen Markt- und Wettbewerbsentwicklung im internationalen Veranstaltungsbereich nicht mithalten. Ein Abstieg wäre unweigerlich die Folge.", so Olympiapark-Chef Ralph Huber. Um dieses Szenario zu verhindern, musste die gesamte Infrastruktur der Olympiahalle, modernen Gegebenheiten angepasst werden. Umbauten in den Bereichen Logistik, Gastronomie, VIP sowie Kapazität und der Bau einer neuen Kleinen Olympiahalle machen das Flaggschiff des Olympiaparks für die nächsten 15 bis 20 Jahre fit für die erste Liga.

Bei Bauvorhaben im Olympiapark tritt ja bekanntermaßen immer das Problem mit Urheberrecht und Denkmalschutz und den daraus resultierenden Konsequenzen auf. Bei den Planungen zum Umbau der Olympiahalle konnte diese Problematik so gelöst werden, dass die modernisierte Olympiahalle nicht mit dem Charme einer "Notlösung" leben muss, sondern ein klares Signal für die Zukunft des Olympiaparks setzt.

In einem Gutachten über die "Folgelasten der Olympischen Sportanlagen aus dem Jahre 1971" wurde für München von einer maximalen Nutzungsdauer von 25 Jahren ausgegangen. Inzwischen genießt der Olympiapark, mit seinem Herzstück Olympiahalle, schon seit über 40 Jahren einen Weltruf als einzigartige Veranstaltungsstätte. Kein anderes Olympiagelände war nach den Spielen so erfolgreich wie das in München. Um diesen Ruf langfristig zu bewahren, wurde und wird die Olympiahalle in den Jahren ab 2007 fit für die Zukunft gemacht. Denn eine moderne Olympiahalle ist nicht nur existenziell für die Olympiapark München GmbH, sondern sie leistet auch einen wichtigen Beitrag für München. Multifunktionale Veranstaltungsstätten dieser Größenordnung sind nämlich auch ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor.