Stationen von der Idee bis zur ersten Veranstaltung nach den Spielen
28. Oktober 1965: Willi Daume, Präsident des Nationalen Olympischen Komitees, schlägt Oberbürgermeister Dr. Hans-Jochen Vogel vor, München solle sich um die Olympischen Spiele 1972 bewerben.
30. Dezember 1965: Die Bewerbung Münchens wird in Lausanne dem Internationalen Komitee (IOC) überreicht. Außer München bewerben sich Detroit, Montreal und Madrid.
26. April 1966: Das IOC vergibt die Spiele der XX. Olympiade 1972 an München.
10. Juli 1967: Bundesfinanzminister Dr. h. c. Franz-Josef Strauß, der bayerische Finanzminister Dr. Konrad Pöhner und Oberbürgermeister Dr. Hans-Jochen Vogel unterzeichnen den Konsortialvertrag über den Bau und die Finanzierung der Sportanlagen und Einrichtungen für die Olympischen Spiele 1972.
13. Oktober 1967: Das Preisgericht (es waren 100 Arbeiten eingegangen) vergibt den 1 Preis an Behnisch & Partner.
9. Juni 1969: Auf dem Oberwiesenfeld beginnen die Rohbauarbeiten für das Olympiastadion, die Olympiahalle und die Olympia-Schwimmhalle.
14. Juli 1969: Der "Grundstein der Bauten für die Spiele der XX. Olympiade 1972 in München, 14. Juli 1969" wird in einer symbolischen Feierstunde gelegt.
23. Juli 1970: Nach Abschluss der Rohbauarbeiten für Olympiastadion, Olympiahalle, Olympia-Schwimmhalle und der ZHS wird das Richtfest feierlich begangen.
4. November 1971: Früher als geplant wird das wichtigste Richtfest auf dem Oberwiesenfeld gefeiert: Das Seilnetz des Zeltdachs ist hochgezogen und schon teilweise eingedeckt.
21. April 1972: Auf dem Dach des Olympiastadions wird die letzte der 9 qm großen Acrylglasplatten befestigt.
26. Mai 1972: Mit dem Fußball-Länderspiel Deutschland gegen die UdSSR wird das Olympiastadion eingeweiht.
26. August 1972: Die Spiele der XX. Olympiade werden eröffnet.
11. September 1972: Abschlussfeier
17. September 1972: Sechs Tage nach der Abschlussfeier geht in der Olympiahalle "Ein Platz an der Sonne" als erste nacholympische Veranstaltung über die Bühne.