Umbau der Olympiahalle - Beginn einer neuen Ära

Seit Herbst 2009 ist es soweit: Wesentliche Teile der Olympiahalle sind umgebaut und modernisiert. Neue Kioske, neue Teleskoptribühnen, neue Decke, neuer Ehrengastbereiche, neue LKW-Abfahrt, neues Logistikzentrum - das alles wurde unter der Leitung der Stadtwerke München (Bauherr) in zwei Jahren bei laufendem Betrieb geschaffen. 2010 folgen die neue Bestuhlung, Videowände und das neue Restaurant mit Biergarten, 2011 die Kleine Olympiahalle. Für Besucher wie für Kunden bedeutet das vor allem: mehr Service, mehr Komfort und ein noch größeres Angebot an Veranstaltungen. 

Die Olympiahalle München ist inzwischen 37 Jahre alt. Die Planung der Halle liegt naturgemäß noch weiter zurück. Trotz permanenter Instandhaltungsarbeiten und Modernisierungen in den zurückliegenden Jahrzehnten, kann ein Gebäude dieses Alters die Anforderungen eines modernen Veranstaltungsbetriebes nur dann erfüllen, wenn es auf dem neuesten Stand der Technik bleibt. Noch dazu wenn das "Haus" - so wie es bisher der Fall war - in der Spitzenliga der Veranstaltungshallen spielt. Der Umbau der Olympiahalle ist daher aus technischen und funktionellen Gründen ein absolutes Muss und soll ein klares Zeichen für eine erfolgreiche Zukunft des Olympiaparks setzen.

"Wenn wir jetzt nicht gehandelt hätten, könnte die Olympiahalle mit der zukünftigen Markt- und Wettbewerbsentwicklung im internationalen Veranstaltungsbereich nicht mithalten. Ein Abstieg wäre unweigerlich die Folge.", so Olympiapark-Chef Ralph Huber. Um dieses Szenario zu verhindern, musste die gesamte Infrastruktur der Olympiahalle, modernen Gegebenheiten angepasst werden. Umbauten in den Bereichen Logistik, Gastronomie, VIP sowie Kapazität und der Bau einer neuen Kleinen Olympiahalle machen das Flaggschiff des Olympiaparks für die nächsten 15 bis 20 Jahre fit für die erste Liga.

Bei Bauvorhaben im Olympiapark tritt ja bekanntermaßen immer das Problem mit Urheberrecht und Denkmalschutz und den daraus resultierenden Konsequenzen auf. Bei den Planungen zum Umbau der Olympiahalle konnte diese Problematik so gelöst werden, dass die modernisierte Olympiahalle nicht mit dem Charme einer "Notlösung" leben muss, sondern ein klares Signal für die Zukunft des Olympiaparks setzt.

In einem Gutachten über die "Folgelasten der Olympischen Sportanlagen aus dem Jahre 1971" wurde für München von einer maximalen Nutzungsdauer von 25 Jahren ausgegangen. Inzwischen genießt der Olympiapark, mit seinem Herzstück Olympiahalle, schon seit 37 Jahre einen Weltruf als einzigartige Veranstaltungsstätte. Kein anderes Olympiagelände war nach den Spielen so erfolgreich wie das in München. Um diesen Ruf zu bewahren, wird die Olympiahalle in den Jahren 2007 bis 2010 fit für die Zukunft gemacht. Denn eine moderne Olympiahalle ist nicht nur existenziell für die Olympiapark München GmbH, sondern sie leistet auch einen wichtigen Beitrag für München. Multifunktionale Veranstaltungsstätten dieser Größenordnung sind nämlich auch ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor.

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