Von der alten zur neuen Kleinen Olympiahalle

Um die direkte Abfahrt für LKWs hinter die Bühne zu bauen, musste die alte Kleine Olympiahalle weichen. Diese wiederum ist aber als Annexhalle für viele Veranstaltungen wie beispielsweise Reitturnier, Motocross oder große Tourneen wichtiger Bestandteil der Events, ohne den die Veranstaltung nicht durchgeführt werden könnte. Daher wird die neue Kleine Olympiahalle mit direktem Verbindungstunnel zur Olympiahalle gebaut. Diese unterirdisch angelegte Halle ist aber mehr als die alte Kleine Olympiahalle, denn sie ist nicht nur Annex, sondern ist eine eigenständig bespielbare Halle für bis zu 3600 Personen. Und genau diese Halle schließt eine Marktlücke in München. Für die Besucher bedeutet der Um- und Neubau vor allem auch eine Erweiterung des Veranstaltungsangebots.

Eingang neuer Kleinen Olympiahalle
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Die Halle liegt unter einer die Dämme des Lilian-Board-Wegs und des Lutz-Long-Ufers landschaftlich verbindenden "Scholle". Über eine großzügige Verglasung wird sie mit Tageslicht versorgt. Der Zugang erfolgt über einen konischen "Einschnitt" im Gelände, der zwischen Halle und Foyer verläuft und sowohl als Verbindungsweg wie auch Eingangsbereich dient.
 
Der Eingangsebene des Foyers sind die Garderoben zugeordnet, auf einer Zwischenebene sind die Umkleidebereiche organisiert. An die untere Foyerebene sind die Gastronomie- und WC-Bereiche angeschlossen.

Die Verbindung zwischen Foyer und Hallenniveau der Olympiahalle bei gleichzeitiger Nutzung der beiden Hallen wird über den bestehenden Verbindungstunnel zum Werkstattgebäude ermöglicht, der durch die Anbindung der Halle mit einer damit verbundenen Aufweitung in diesem Bereich eine architektonische Aufwertung erfährt.
Die Anlieferung der Halle erfolgt über eine Rampe in einen überdeckten Anlieferhof, der an den bestehenden Tunnel der Schwimmhalle anbindet.