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< 50.000 Besucher wurden verzaubert!
09.09.2005

50-Meter-Becken wieder in Betrieb: Sanierung läuft weiter


Die abgehängte Decke in der Olympia-Schwimmhalle wird nach 33 Jahren erstmals komplett saniert. Das 50-Meter-Wettkampfbecken war daher vom 1. August bis 9. September 2005 geschlossen. Ab 10. September – zwei Tage früher als geplant – ist es für die Besucher wieder geöffnet. Die Deckensanierung läuft unter einem Schutzgerüst dennoch weiter. Das Sprungbecken bleibt allerdings bis zum Ende der Sanierung im Januar 2006 geschlossen.

 

Die abgehängte Decke befindet sich etwa einen halben Meter unterhalb des Zeltdachs. Dort bringen die Handwerker eine neue Wärmedämmung mit der Bezeichnung Air Management System ein. Das völlig neue Air Management System transportiert die Feuchtigkeit in der abgehängten Decke ab und leitet sie über Entlüftungsventile in den Zwischenraum zwischen Decke und Zeltdach, wo das Wasser verdunsten kann. Dadurch werden die Werte der Wärmedämmung in der Olympia-Schwimmhalle wesentlich verbessert und die neue Konstruktion führt zu Einsparungen im Energiebereich. Zudem werden die Beleuchterstege über den Becken komplett erneuert bei gleichzeitiger Reduzierung und in L-Form wieder angebracht. Der Besucher wird künftig also einen „aufgeräumten Himmel“ über sich vorfinden. Außerdem kommt durch die neue Decke mehr Licht in die Olympia-Schwimmhalle, wodurch die Transluzenz von 1972 wiederhergestellt wird.

 

Der Betrieb in der Olympia-Schwimmhalle geht während der Sanierungsarbeiten (fast) ganz normal weiter. Die Freizeitsportprogramme und das Olympia-Sauna-Paradies sind von den Sanierungsmaßnahmen nicht betroffen und die Schwimmer können jetzt auch wieder im 50-Meter-Becken ihre Bahnen ziehen. Lediglich das Sprungbecken bleibt bis zum Ende der Arbeiten geschlossen. Die Sanierung geht zwar bis 2006 weiter, aber die Baustelle wird dann unter einem Schutzgerüst verschwinden, so dass für die Besucher keine weiteren Beeinträchtigungen entstehen.