Xavier Naidoo

Bei meiner Seele

Olympiahalle

Er war einer der erfolgreichsten deutschen Künstler – und wurde mit den Jahren zu einem der umstrittensten. Xavier Naidoo, der mit Songs wie „Nicht von dieser Welt“, „Sie sieht mich nicht“ oder „Dieser Weg“ zu einem Superstar der Popszene wurde – bevor er wegen antisemitisch konnotierter Äußerungen, der Nähe zu Reichsbürgern sowie verschwörungsideologischer Erzählungen auffiel. Nun kommt Xavier Naidoo wieder in die Olympiahalle.

Seinen Durchbruch feierte der gebürtige Mannheimer 1998 mit seinem ersten Nummer-1-Album „Nicht von dieser Welt“. Auch mit „Zwischenspiel – Alles für den Herrn“ (2002), „Telegramm für X“ (2005) und „Alles kann besser werden“ (2009) erreichte er die Spitzenposition der Charts. Ab 2010 verlor sich Naidoo in kruden Thesen, er nannte Deutschland ein besetztes Land, zeigte sich zusammen mit Reichsbürgern und übernahm Verschwörungstheorien der QAnon-Bewegung. Den Klimawandel leugnete er ebenso wie den Holocaust, den er eine „gelungene historische Fiktion“ nannte.

Als Träger des Negativpreises „Goldener Aluhut“ für Rechtsesoterik und Reichsbürgerideologie bestritt er 2020 die Existenz der Covid-Pandemie. In einem Video 2022 bekannte er, sich „auf Irrwegen befunden“ und „von Verschwörungserzählungen geblendet“ worden zu sein. Zudem erklärte er, sich „von rechten und verschwörerischen Gruppen“ zu distanzieren, er stehe für Toleranz und gegen Homophobie wie auch Antisemitismus. Am 08. + 09. Januar 2026 spielt Naidoo in der Olympiahalle.

Die Olympiapark München Gesellschaft distanziert sich ausdrücklich von den Äußerungen des Künstlers. Die OMG bekennt sich zu Vielfalt und Toleranz und verurteilt Antisemitismus, Rassismus und Homophobie.

 

Jan
08
20:00 Uhr
Einlass 18:30 Uhr
Jan
09
20:00 Uhr
Einlass 18:30 Uhr
Olympiahalle

Lokaler Veranstalter

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