Die Erfolgsgeschichte begann 2011, als Kraftklub beim Bundesvision Song Contest als Beitrag Sachsens „Ich will nicht nach Berlin“ sangen und damit nicht nur Platz fünf belegten, sondern sich erstmals auch in den Charts platzierten. Wenig später stürmte das Quintett mit dem Debütalbum „Mit K“ gleich auf Platz 1 in Deutschland. Und auch die weiteren Alben „In Schwarz“ (2014), „Keine Nacht für Niemand“ (2017) und „Kargo“ (2022) eroberten hierzulande die Spitzenposition. Für Furore sorgte die Band unter anderem 2012 bei einem unangemeldeten Konzert zusammen mit K.I.Z. auf dem Dach des Chemnitzer Gewerbekomplexes Terminal 3. Im Mai 2025 versetzten sie ihre Heimatstadt ins Grübeln, als sie an einem Kran vor der Stadthalle den kryptischen Schriftzug „Sterben in Karl-Marx-Stadt“ aufziehen ließen – bevor sie zwei Tage später ein Überraschungskonzert gaben und damit auf ihr neues gleichnamiges Album verwiesen.
Bemerkenswert ist auch das politische und gesellschaftliche Engagement der Band. So spielten Kraftklub im September 2018 nach den rechtsradikalen Ausschreitungen in ihrer Heimatstadt unter dem Motto „Wir sind mehr“ vor rund 65.000 Menschen ein großes Open Air, zusammen mit weiteren Bands wie etwa den Toten Hosen oder Feine Sahne Fischfilet.