Do 01.09. - Sa 15.10.2005

Lights Of Joy

Europa-Premiere!

Staunen, flanieren und Köstlichkeiten genießen! Erleben Sie die größten Lichtskulpturen aus dem Reich der Mitte und bestaunen Sie den 17 Meter hohen Himmelstempel, eines der Wahrzeichen Chinas, sowie weitere 20 faszinierende und sagenumwobene Leuchtobjekte.

Verlängert bis 15. Oktober! Hier können Sie einen unvergesslichen Abend verbringen. Begegnen Sie Akrobaten, Löwen- und Drachentänzern oder einem chinesischen Meister des Scherenschnitts und einem Kalligraphen. Genießen Sie auch authentische Festgerichte von höchster Qualität. Verbringen Sie Ihren persönlichen Feierabend mit Ihrer Familie im Olympiastadion! Die Ursprünge der traditionellen chinesischen Lichterfeste, die durch erzählende Riesenlaternen Geschichte und Geschichten optisch zum Ausdruck bringen, reichen bis in die Shang Dynastie (etwa 1700-1100 v. Chr.) über die Qin Dynastie (221-207 v. Chr.) und die Han Dynastie (etwa 206-220 n. Chr.) zurück. Bis heute strömen in China Millionen von Besuchern zu diesen Festen, um gemeinsam zu feiern. Die folgende Geschichte wurde uns als Ursprung aller Lichterfeste überliefert: Alles begann während der Regierungszeit von Kaiser Wu Di der Han Dynastie (206 – 220 n. Chr.) Im Palast von Wu Di lebte ein Dienstmädchen, genannt Yuanxiao. Sie sehnte sich nach Hause, um ihre Familie zu sehen, aber die königliche Verordnung verbot allen Dienern den Palast zu verlassen. Glücklicherweise war Yuanxiao einmal einem Minister namens Dongfang Shuo behilflich, der ein spitzfindiger Mann war und sich einen schlauen Plan ausdachte, um dem unglücklichen Dienstmädchen zu helfen. Shuo sagte dem Kaiser, dass der Gott des Himmels dem Gott des Feuers befohlen hätte, die Stadt von Changan am 15. Tag des ersten Monats des Mondjahres zu zerstören. Er riet ihm als einzige Möglichkeit durch das große Aufleuchten eines Feuers mit Knallfröschen und roten Laternen den Gott des Feuers zu beschwichtigen. Um aber die Darbietung eindrucksvoll genug zu machen, würde jeder in der Stadt teilnehmen müssen, damit der Gott erfreut werde. Es war aber auch bekannt, dass der Gott des Feuers Klößchen liebte, und vor allem diejenigen, die von Yuanxiao zubereitet waren. Glücklicherweise glaubte der Kaiser diese Geschichte und befahl sogleich der Stadt sich vorzubereiten. Die Einwohner sollten die ganze Nacht mit Knallfröschen und Laternen erhellen. Sie taten dies wie aufgetragen und die Stadt blieb durch den Gott des Feuers verschont. So kam es, dass Yuanxiao dadurch die Gelegenheit hatte den Palast zu verlassen, um ihre Familie zu besuchen. Der Kaiser amüsierte sich in dieser Nacht so großartig, dass er befahl, die Laternen im nächsten Jahr wieder zu entzünden und von Yuanxiao verlangte noch mehr ihrer Klößchen zu machen. So wurde der 15. Tag des ersten Mondmonats ein Festtag, der bis heute fortbesteht, den ersten Vollmond des Jahres symbolisiert und als Feier der Familienwiedervereinigung und eines ausgefüllten glücklichen Lebens gilt. Seither ist es während des Laternenfestes Sitte, Yuanxiao oder Tangyuan, Bällchen aus klebrigem Reismehl mit süßer Füllung zu essen. Da im chinesischen die Wörter Tangyuan und Tuanyuan (Familientreffen) fast gleich klingen, glaubt man, dass die Familie in Eintracht leben kann, wenn alle Familienangehörigen Tangyuan essen. Tickets gibt´s ab 10 Euro ab 16.00 Uhr an der Stadionkasse Nord und beim großen Marathontor. Weitere Infos unter: www.loj.at
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