Do 26.11.2009

Placebo-1459

Schlacht um die Sonne

Seit Jahren gelten Placebo als Ausnahmeerscheinung in der britischen Popszene. Mit ihrem spezifischen Sound pendelt die Band zwischen leidenschaftlichem Alternative-Rock, melancholischen Songs und druckvollen Rhythmen.

Jedes ihrer bislang fünf Studioalben verkaufte über eine Million Einheiten, erstaunliche 18 Singles konnten sich in den Charts platzieren. Permanent entwickelte sich das Trio künstlerisch weiter. Placebos kreative Spannung entstand aus der Kollaboration der beiden Schulfreunde   Brian Molko (Gesang, Gitarre) und Stefan Olsdal (Bass, Gitarre). Sie lernten sich in den 80er Jahren kennen, als sie gemeinsam die internationale Schule in Luxemburg besuchten. Zunächst verloren sie sich jedoch aus den Augen, bevor sie sich 1994 zufällig an der Londoner U-Bahn-Station South Kensington begegneten. Schnell fand man wieder zueinander und entwickelte eine gemeinsame Begeisterung für ambivalente Songs, die einerseits melancholisch wirkten, andererseits rau und treibend.  Mit Olsdals Freund Robert Schultzberg am Schlagzeug entstand innerhalb kürzester Zeit das Debütalbum Placebo, das 1996, flankiert von der Erfolgssingle Nancy Boy, im Handumdrehen Goldstatus erreichte. Placebo erregten Aufsehen, weil sie nicht in den üblichen Rahmen der englischen Rockszene passten. Als markantes Merkmal erwies sich der androgyne Habitus Molkos, der sich in Darstellung, Gesang und in Texten spiegelt. Zum anderen Markenzeichen wurde der ungewöhnliche harte, düstere Rocksound, der sich brillant mit einprägsamen Melodien und hintergründigen Texten  verbindet.
Nov
26
19:00 Uhr
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