Do 16.02.2006

UDO JURGENS Orchester Pepe Lienhard

Mit 50. Album auf Tour

Über 5 ½ Millionen Zuschauer hat Udo Jürgens allein auf seinen 19 Tourneen im deutschsprachigen Europa in den vergangenen 40 Jahren mobilisiert. Nun setzt er mit seiner 20. Tournee ein positives Signal für alle, die sich in einer Zeit der Veränderungen über die Beständigkeit eines Entertainers freuen können, der sich nie an kurzlebigen Trends orientiert hat. Das musikalische Motto zur Tour liefert sein 50. Album „Jetzt oder nie“.

Manch einem entfährt bei der Ankündigung der neuen Udo Jürgens Tournee der erstaunte Ausruf „kaum zu glauben, schon wieder zwei Jahre vergangen!“. Es ist in der Tat eine beeindruckende Kadenz, in der sich Udo im Schnitt seit 20 Jahren auf große Konzerttournee begibt. Nach den Sommer-Openair-Solokonzerten mit 66(!)-tausend Zuschauern, legt der vielseitig engagierte Sänger und Komponist nun eine CD mit 15 nagelneuen Songs vor, die auch das Motto „Jetzt oder nie“ für die nächste Konzerttournee abgibt. Eigentlich wäre es ja nicht verwunderlich, wenn Udo Jürgens eine Schaffenspause einlegen würde, denn die zwei, drei Jahre seit dem letzten Musik-Projekt „Es lebe das Laster“ und dem literarischen Bestseller „Der Mann mit dem Fagott“ sind turbulent und arbeitsreich ausgefallen. Aber Udo ist und bleibt ein Künstler, der das Rampenlicht sucht, braucht und geniesst. Rund 40 Konzerte sollen zwischen dem 20. Januar und dem 18. März 2006 über die Bühnen der großen Konzerthallen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz gehen – die offizielle Tournee-Premiere wird nach vier Vorkonzerten am 26. Januar in der Kölnarena stattfinden. Für den adäquaten Sound sorgt in bewährter Manier Pepe Lienhard mit seinem Orchester. Udo Jürgens: „Wir haben wieder Streicher auf Tournee, denn wir wollen unseren typischen Klang auch auf der nächsten Tournee zelebrieren. Ich möchte aber meine Erfahrungen der Solotournee vertiefen und deshalb auch alleine spielen oder mein Klavier in den Vordergrund stellen. Dadurch kann ich das Konzert noch nuancenreicher gestalten. Das Aufblühen des Orchesters wird sich mit ganz innigen Phasen, nur mit Streichern und Klavier, abwechseln. Es wird stille Augenblicke der Besinnung, aber auch markige Phasen geben, bei denen ein richtiges „Rockbrett“ mit zwei Gitarren gefahren wird. Dies ganz bewusst, weil ich aussagemässig auch sehr moderne Momente in diesen Liedern drin haben will. Das wird sehr viele musikalische Facetten und eine unglaubliche Dynamik bringen. Ich kann es schon heute kaum erwarten zu hören, wie meine neuen Lieder live auf der Bühne mit dem großen Orchester klingen werden.“

Das vergangene Jahr war für Udo Jürgens eines der erfolgreichsten seiner langen Karriere überhaupt: Die ARD-Geburtstagsgala „Leben für die Lieder“ erzielte mit über 6 Millionen Zuschauern Tagesquoten-Rekord und Der Mann mit dem Fagott“, der biografische Familienroman des literarischen Quereinsteigers, konnte sich nach der Veröffentlichung monatelang ununterbrochen ganz vorne in der renommierten Spiegel Belletristik-Hitparade halten. Als Krönung der außerordentlichen Jahresbilanz wurden dem schaffensfreudigen Musiker und Komponisten schließlich noch der „Deutsche Musikpreis“ und der „Deutsche Fernsehpreis“ verliehen. Aber auch das laufende Jahr hat nicht schlecht begonnen: die im Frühjahr erschienene DVD „Es lebe das Laster Live 2004 – auf beiden Seiten des Vorhangs“ stieg sogleich auf Platz 1 der Musik-DVD-Charts ein. Kein Wunder also, wenn der unermüdliche Entertainer in einer von Zweifeln geplagten Zeit findet „Jetzt oder nie“ – recht hat er.

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