Trotz großer Herausforderungen: Olympiapark erwirtschaftet positives Jahresergebnis

02.07.2026 - Olympiapark München GmbH

Städtisches Tochterunternehmen veröffentlicht Geschäftsbericht 2025

Die Olympiapark München GmbH erwirtschaftete für das Geschäftsjahr 2025 einen Jahresergebnis in Höhe von 1,9 Mio. Euro. „Mit diesem Abschluss müssen wir uns auf keinen Fall verstecken, auch wenn es deutlich unter dem des Vorjahres liegt. Im Gegenteil, wir können stolz darauf sein. Denn das Geschäftsjahr 2025 lässt sich nicht mit 2024 vergleichen. So zählte das Olympiastadion marktbedingt nur ein statt zehn Open-Airs und es gab auch keine vergleichbaren Events wie die 31-tägige Fan Zone zur EURO oder die Handball-EM“, erläutert Marion Schöne, Geschäftsführerin der Olympiapark München GmbH, und weiter: „Darüber hinaus war der Olympiaturm ganzjährig und das Olympiastadion ab September wegen Sanierung geschlossen. Trotz all dem ist es uns gelungen, mit neuen Attraktionen und Events 4,6 Millionen Menschen zu begeistern und ein Ergebnis zu erwirtschaften, das auf dem hohen Niveau der Vor-Corona-Jahre liegt.“ 

Insgesamt zählte der Olympiapark im vergangenen Jahr bei 372 Events 3,4 Millionen Besucher:innen (Vorjahr: 4,3 Mio.) an 732 Veranstaltungstagen. Inkludiert sind hier die Veranstaltungen im SAP Garden und das erste Konzert in der Allianz Arena, die bis einschließlich 2027 während der Stadionsanierung als Ausweichspielstätte für Open-Airs dient. „Ich freue mich sehr, dass die Kooperation mit der Allianz Arena GmbH im letzten als auch in diesem Jahr so hervorragend funktioniert. Die Open-Airs als Vertragspartner der Konzertveranstalter in der Fröttmaninger Arena ausrichten zu können, ist für die OMG während der Sanierungszeit von großer wirtschaftlicher Bedeutung“, so Marion Schöne.

„Für die Landeshauptstadt München ist der Olympiapark überaus wichtig, als internationales Veranstaltungszentrum, als Freizeitsporteinrichtung und als touristische Destination von Weltruf. Seine Attraktivität ist auch nach über fünf Jahrzehnten ungebrochen. Den Park erfolgreich zu betreiben und weiterzuentwickeln ist bei den aktuellen Rahmenbedingungen eine große Aufgabe. Darum gilt mein Dank Marion Schöne und ihrem Team. Trotz Baustellen und gestiegenen Betriebskosten ist es ihnen gelungen, einen positiven Jahresabschluss zu erwirtschaften und den Münchnerinnen und Münchnern sowie Gästen aus aller Welt wunderbare Veranstaltungen und Freizeitangebote zu bieten“, so die Aufsichtsratsvorsitzende und dritte Bürgermeisterin Verena Dietl. 

Im Bereich der Veranstaltungen waren es vor allem die sehr gut gebuchte Olympiahalle und das Außengelände, die jeweils über eine Mio. Besucher:innen zählten und somit wesentlich zum wirtschaftlichen Erfolg beitrugen. 

Was den Geschäftsbereich Freizeit- und Tourismuseinrichtungen betrifft, so fiel die Besucherbilanz mit 1,2 Mio. Gästen sanierungsbedingt nicht so gut aus wie im Vorjahr (1,4 Mio.). Hier machten sich die Schließung des Olympiaturms und des -stadions deutlich bemerkbar. Umso wichtiger war es, unter anderem Anfang Dezember mit der ersten Halle des Munich Action Parks (MAP), den Münchner:innen ein neues und attraktives Freizeitsport-Angebot machen zu können und das touristische Programm mit dem Skylift als alternativen Aussichtspunkt zu erweitern. 

„Die Sanierungen sowie die weltwirtschaftliche Lage werden den Betrieb und die Vermarktung des Olympiaparks in den nächsten Jahren nicht leicht machen. Aber vorausschauend zu agieren und für Herausforderungen Lösungen zu finden, ist für uns selbstverständlich“, so Marion Schöne und weiter: „Die Aussicht den Olympiapark nach Abschluss der Sanierungen wieder uneingeschränkt nutzen zu können und mit der Chance 2029 oder 2031 die Leichtathletik WM ausrichten zu können und 20XX vielleicht sogar noch einmal die Olympischen Spiele, sind aller Mühen und Investitionen wert sowie Motivation pur“, so Marion Schöne.

Den digitalen Geschäftsbericht 2025 der Olympiapark München GmbH mit allen wichtigen Fakten, Zahlen und Entwicklungen finden Sie hier.

 

Fotocredit: Olympiapark München_Fabian Stoffers