Das Jahr 2025 war in besonderer Weise von der Vorbereitung für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele in Mailand/Cortina 2026 geprägt. Neben einer nochmals intensivierten und individuellen Betreuung der Athlet:innen prägten strukturelle Weiterentwicklungen, strategische Initiativen sowie der Ausbau zentraler Partnerschaften das Berichtsjahr.
Ein zentrales Thema war natürlich die konsequente Ausrichtung aller Maßnahmen auf die anstehenden Winterspiele. Zahlreiche Bundeskaderathlet:innen aus Bayern nutzten die Infrastruktur sowie die interdisziplinären Betreuungsleistungen des OSP in den Bereichen Sportmedizin, Trainingswissenschaften, Physiotherapie, Ernährungsberatung und Sportpsychologie. Die enge Verzahnung mit den Bundesstützpunkten sowie den jeweiligen Spitzenverbänden wurde weiter intensiviert. Hier ging es darum, eine möglichst individuelle und leistungsoptimierte Vorbereitung zu gewährleisten.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der inhaltlichen und strategischen Weiterentwicklung des OSP. In einem gemeinsamen Prozess mit den Mitarbeiter:innen wurde erstmals eine klar definierte Mission und Vision erarbeitet, aus der konkrete strategische Handlungsfelder und Entwicklungsbereiche abgeleitet wurden.
Der OSP Sports Medicine Congress konnte 2025 seine Position als eine der führenden interdisziplinären Plattformen im deutschsprachigen Raum weiter ausbauen. Mit über 500 Teilnehmer:innen wurde ein neuer Höchstwert erreicht. Die Veranstaltung trug maßgeblich dazu bei, den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Praxis weiter zu stärken.
Erfolgreich fortgeführt und inhaltlich weiterentwickelt wurde auch die Fortbildungsreihe „Coaches Corner“. Die Veranstaltungen griffen zentrale Themen des modernen Leistungssports auf und boten praxisnahe Impulse für Trainer:innen unterschiedlichster Sportarten.
Der erstmals in dieser Form durchgeführte Sommerempfang war eine hochwertige Plattform für den Austausch zwischen Athlet:innen, Trainer:innen, Partnern aus Wirtschaft und Politik sowie weiteren zentralen Stakeholdern.
Im Bereich der Partnerschaften konnten bestehende Kooperationen und inhaltlich vertieft werden. Darüber hinaus wurden neue Impulse in der Vermarktung sowie in der Zusammenarbeit mit medizinischen und wirtschaftlichen Partner:innen gesetzt.
Nicht zuletzt lag ein Tätigkeitsfeld auf der Weiterentwicklung der infrastrukturellen Rahmenbedingungen. Mit Sanierung und Modernisierung von Trainings- und Diagnostikbereichen wurden wichtige Voraussetzungen für eine nachhaltige Leistungsentwicklung geschaffen. Diese Maßnahmen sind essenziell, um den Athlet:innen auch zukünftig optimale Trainings- und Betreuungsbedingungen auf internationalem Spitzenniveau bieten zu können.